Vision Board erstellen in 5 Schritten
Du möchtest ein Vision Board erstellen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Ein Vision Board ist eine persönliche Collage aus Bildern, Worten, Zitaten und Symbolen, mit der du deine Ziele, Wünsche und Prioritäten sichtbar machen kannst.
Ob Reisen, Karriere, Finanzen, Gesundheit oder persönliche Entwicklung – dein Vision Board kannst du komplett individuell gestalten. Ich selbst nutze sowohl ein klassisches Vision Board als auch eine digitale Variante auf meinem Smartphone.
In dieser Anleitung zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein eigenes Vision Board erstellst, welche Materialien du brauchst, wo du passende Bilder findest und welche Fehler du vermeiden solltest. Außerdem bekommst du konkrete Vision-Board-Ideen und Beispiele für verschiedene Lebensbereiche.
Was ist ein Vision Board?
In deinem Vision Board hälst du alle deine Ziele und Träume fest, an die du glaubst und die du dir erfüllen möchtest. Du nimmst dir bewusst Zeit, um dich zu fragen: Was wünsche ich mir eigentlich für mein Leben?
Alles was du dafür brauchst sind Fotos oder Zeitungen, Pappe, Pinnwand oder ein Magnetboard (eigentlich ist es auch völlig egal). Durch dein Vision Board fokussierst du dich viel mehr und viel effektiver auf deine Ziele, als wenn du sie nur einfach im Kopf hast. Mit Hilfe des Boards, hast du deine Ziele und Träume täglich vor Augen. Es hilft dir, deine Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken und erinnert dich im Alltag daran, was dir wirklich wichtig ist und sein sollte. Dadurch werden deine Ziele in deinem Unterbewusstsein gespeichert.
Ein Vision Board ist quasi eine visuelle und kreative Darstellung deiner Träume in Form einer Collage. Die Collage kann aus Bildern, Texten, Zitaten und Symbolen bestehen, die die Dinge repräsentieren, die du in deinem Leben erreichen möchtest. Bekannt geworden sind Vision Boards besonders durch den Hype um die Kraft des „Law of Attraction“.
Was gehört auf ein Vision Board?
Auf dein Vision Board können beispielsweise:
- Bilder deiner Ziele
- Reiseziele
- Karriereziele
- finanzielle Ziele
- persönliche Wünsche
- Beziehungen & Familie
- Gesundheit & Fitness
- Hobbys
- inspirierende Wörter
- Affirmationen
- Zitate
- Symbole
- konkrete Zahlen oder Daten
Und wichtig:
💡 Mein Tipp: Wähle nicht einfach Bilder, die schön aussehen. Überlege dir bei je
Was versteht man unter „Law of Attraction“?
Vision Boards werden häufig mit dem sogenannten Law of Attraction (Gesetz der Anziehung) verbunden. Dahinter steht die Vorstellung, dass positive Gedanken und die Visualisierung gewünschter Situationen dabei helfen sollen, entsprechende Erfahrungen ins eigene Leben zu ziehen.
Wissenschaftlich belegt ist ein solches universelles „Gesetz der Anziehung“ jedoch nicht. Ein Vision Board kann trotzdem hilfreich sein: Es kann dich regelmäßig an deine Ziele erinnern, dir helfen, Prioritäten sichtbar zu machen und dich dazu motivieren, konkrete Schritte umzusetzen.
Deshalb sehe ich mein Vision Board weniger als „Wunschmaschine“, sondern vor allem als visuelle Erinnerung an die Dinge, die ich erreichen möchte.
Wie erstelle ich ein Vision Board
Schritt 1: Lebensbereiche auswählen
Eigentlich kannst du alles auf dein Vision Board packen, was du möchtest, egal wie groß oder unwahrscheinlich die Wünsche sind. Aber du solltest es in verschiedene Lebensbereiche einteilen, z.B. berufliche Ziele, familiäre Ziele, Liebe, Gesundheit und sportliche Ziele, Reiseziele oder auch Freiheit. Schreibe dir 8-10 Lebensbereiche auf, für die du Ziele definieren möchtest.
Diese Lebensbereiche kannst du nutzen
❤️ Liebe & Beziehungen
💼 Karriere & Beruf
💰 Finanzen
✈️ Reisen & Abenteuer
🏡 Wohnen & Zuhause
💪 Gesundheit & Fitness
🧠 Persönliche Entwicklung
👨👩👧 Familie & Freunde
🎨 Hobbys & Kreativität
🌱 Nachhaltigkeit & Lebensstil
Schritt 2: Deine Ziele definieren
Nun musst du deine Ziele für die Lebensbereiche kurzfristig, mittelfristig und langfristig definieren. Egal wie groß – Träume groß! Welche Ziele hast du z.B. im Bezug auf Reisen? Kurzfristige Ziele sind die, die du in den nächsten Wochen erreichen möchtest. Mittelfristige Ziele sind die, die du in den nächsten Monaten erreichen möchtest und langfristige Ziele sind die, die du in den nächsten Jahren erreichen möchtest. Halte diese Ziele so genau wie möglich fest. Denke dabei immer daran, dass nichts unmöglich ist. Mache also so eine Art Brainstorming. Die Kernfragen dabei: Was ist mir wirklich wichtig? Was will ich erreichen?
Schritt 3: Bilder & Materialien sammeln
Es gibt viele Möglichkeiten sich ein Vision Board zu erstellen, digital oder manuell. Für ein manuelles Vision Board brauchst du:
- eine Kork-Pinnwand oder eine weiße Leinwand
- Kleber, Pinnadeln, oder Washi Tape
- Textmarker oder Filzstifte (am besten in bunten Farben)
- eine Schere
- Zeitschriften oder einen Drucker
- Alternativ: Magnetboard & Magnete
Auch zu empfehlen ist ein Drucker, der direkt von deinem Handy aus drucken kann.
Schritt 4: Vision Board gestalten
Zunächst solltest du Bilder finden, die die richtigen Emotionen in dir auslöst. Je spezifischer, desto besser! Wenn du alle deine Bilder zusammen hast, ist es Zeit sie auf dein Vision Board zu bringen. Sei hier ruhig kreativ und experimentell, du kannst positive Affirmationen oder Zitate, die dich motivieren dazu schreiben oder Zeichnungen hinzufügen. Der Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt, wie du Bilder, Stichworte oder Textausschnitte anordnest – Hochformat oder Querformat bleibt ebenfalls dir überlassen.
Schritt 5: Der perfekte Platz für dein Vision Board
Entscheidend ist, dass du das Board anschließend an einer möglichst prominenten Stelle aufhängst, wo du täglich vorbei gehst und draufsehen kannst – über dem Schreibtisch etwa (so wie ich), auf der Kühlschranktür, Schlafzimmer, Badezimmer oder im Flur. Jedes Mal, wenn du an deinem Vision Board vorbeigehst oder einen Blick darauf wirfst, werden sich deine Ziele in dein Gedächtnis bohren und somit automatisch dein Unterbewusstsein beeinflussen.
Tipp:
Das Ergebnis kannst du auch abfotografieren und zum Beispiel als Bildschirmhintergrund auf deinem Handy benutzen. Wir schauen jeden Tag auf unsere Handy, also wäre es der perfekte Platz.
Ich persönlich habe ein manuelles Vision Board in meinem Schlafzimmer. Meine Traum-Reiseziele habe ich als Hintergrund auf meinem Handy
Digitales Vision Board erstellen
Ein digitales Vision Board ist perfekt, wenn du deine Ziele und Wünsche jederzeit bei dir haben möchtest. Statt Bilder auszuschneiden und aufzukleben, gestaltest du deine Collage einfach am Smartphone, Tablet oder Computer.
Sammle zunächst Bilder, Zitate und Wörter, die deine persönlichen Ziele widerspiegeln. Anschließend kannst du sie beispielsweise mit einem Design- oder Collage-Tool (z.B. Canva) zu deinem Vision Board zusammenstellen.
💡 Mein Tipp: Erstelle dein Vision Board direkt im passenden Format für dein Smartphone und nutze es anschließend als Sperrbildschirm oder Hintergrundbild. So siehst du deine Ziele regelmäßig im Alltag.
Vision Board analog oder digital?
Wo finde ich Bilder für mein Vision Board
📷 Eigene Fotos → besonders persönlich
📌 Pinterest → Inspiration sammeln
📰 Zeitschriften → perfekt für klassische Boards
🎨 Canva → digitale Bilder & Grafiken
🖨️ Eigene Bildersammlung ausdrucken
Aber Vorsicht bei Bildern aus dem Internet: Für ein privat genutztes Board ist die Situation eine andere als beim Veröffentlichen der fertigen Collage auf deinem Blog oder Social Media. Dafür solltest du nur Bilder verwenden, für die du die nötigen Nutzungsrechte hast.


