Alpakawanderung Eifel: Unsere Erfahrung auf dem Kopphof
Alpakas kennenlernen und anschließend gemeinsam durch die Eifel wandern – eine Alpakawanderung stand schon länger auf meiner Bucket List. Auf dem Kopphof konnten wir genau das ausprobieren und einige Stunden mit den Tieren verbringen.
Aber wie läuft eine Alpakawanderung eigentlich ab? Darf man sich sein Alpaka aussuchen? Wie anstrengend ist die Wanderung und lohnt sich das Erlebnis wirklich? In diesem Erfahrungsbericht nehme ich dich mit zu unserer Alpakawanderung auf dem Kopphof in der Eifel und verrate dir alles, was du vor deinem Besuch wissen solltest.
Der Kopphof in der Eifel
Der Kopphof ist ein Erlebnisbauernhof in Simmerath-Paustenbach in der Eifel, nicht weit von Monschau und dem Hohen Venn entfernt. Corinna und Stefan Schlagloth haben den Hof 2019 aufgebaut. Heute werden dort verschiedene Natur- und Tiererlebnisse angeboten – besonders bekannt sind die Wanderungen mit Alpakas und Lamas.
Neben Alpakas und Lamas leben auf dem Kopphof auch Pferde und Ponys, Schafe, Kaninchen, Hühner, Hunde, Katzen und Bienen. Der Hof richtet sich mit seinen Angeboten unter anderem an Familien, Gruppen und alle, die Tiere einmal aus nächster Nähe erleben möchten.
Besonders schön ist die Lage: Die Alpaka- und Lamawanderungen führen durch die Eifellandschaft in Richtung Hohes Venn und entlang der Kall. Bei den angebotenen Touren steht deshalb nicht nur die Begegnung mit den Tieren im Mittelpunkt, sondern auch das Naturerlebnis. Bei manchen Wanderungen legen die Tiere an der Kall sogar eine Pause am Wasser ein.
📍 Adresse: Paustenbacher Straße 6, 52152 Simmerath-Paustenbach
🚗 Mit dem Auto: Für einen Ausflug bietet sich die Anreise mit dem Auto an. Der Hof liegt in Simmerath-Paustenbach in der Eifel. Von dort starten auch die Alpaka- und Lamawanderungen.
🅿️ Parken: Es gibt kostenlose Parkplätze direkt am Hof. ACHTUNG: Diese sind schnell zu übersehen und es gibt nur sehr wenige.
🦙 Tiere: Alpakas, Lamas, Pferde/Ponys, Schafe, Kaninchen, Hühner, Hunde, Katzen und Bienen.
🌿 Umgebung: Ländliche Eifel rund um Simmerath mit Wandermöglichkeiten in Richtung Hohes Venn und Kall.
💡 Mein Tipp: Wenn du ohnehin in der Eifel unterwegs bist, kannst du die Alpakawanderung gut als Teil eines Tagesausflugs einplanen. Durch die Lage rund um Simmerath und nahe des Hohen Venns bietet es sich an, das Erlebnis mit weiteren Zielen in der Region zu verbinden. Wir waren zum Beispiel anschließend in Monschau.
Was kostet die Alpakawanderung auf dem Kopphof?
Auf dem Kopphof kannst du zwischen verschiedenen Alpakawanderungen durch die Eifel wählen. Die Wanderungen finden gemeinsam mit Alpakas und Lamas statt und verbinden das Tiererlebnis mit einer Tour durch die umliegende Natur.
Die reguläre Wanderung dauert laut Kopphof etwa zwei Stunden inklusive Pausen. Bevor es losgeht, lernst du die Tiere kennen und bekommst eine Einweisung für den richtigen Umgang mit deinem tierischen Wanderbegleiter.
Die Preise unterscheiden sich je nach gewählter Wanderung und Buchung. Aktuell kostet beispielsweise ein Gutschein für die kleine Alpakawanderung für zwei Personen 68 € (unsere Wanderung), für die große Alpakawanderung für zwei Personen 93 €. Kinder unter sechs Jahren können laut Kopphof kostenlos teilnehmen. Da Preise und Angebote geändert werden können, würde ich im Blog zusätzlich immer auf den aktuellen Buchungskalender des Hofes verweisen.
Alpakawanderung Kopphof – auf einen Blick
🦙 Erlebnis: Geführte Wanderung mit Alpakas & Lamas
💶 Preis: kleine Wanderung für 2 Personen 68 €, große Wanderung für 2 Personen 93 €
⏰ Dauer: reguläre Wanderung etwa 2 Stunden inklusive Pausen
👧 Kinder: unter 6 Jahren laut Kopphof kostenlos
👥 Gruppengröße: etwa 20 Personen
🦙 Tieraufteilung: in der Regel führen 2 Personen gemeinsam 1 Tier
📍 Ort: Paustenbacher Straße 6, 52152 Simmerath
🌧️ Wetter: Outdoor-Veranstaltung, die grundsätzlich auch bei Regen stattfindet, kann aber auch kurzfristig wegen des Wetters abgesagt werden
🎟️ Buchung: Termine werden über den Veranstaltungskalender des Kopphofs gebucht.
💡 Mein Tipp: Buche deinen Termin am besten frühzeitig, besonders wenn du die Alpakawanderung am Wochenende machen möchtest. Und zieh unbedingt feste, wetterfeste Schuhe an – die Wanderungen finden als Outdoor-Erlebnis auch bei schlechterem Wetter statt.
Ankommen und die Alpakas kennenlernen
Der Kopphof ist eher klein und überschaubar, was unserem Besuch eine angenehm persönliche Atmosphäre gegeben hat. Als wir ankamen, befanden sich die Alpakas gerade draußen im Außengehege, sodass wir bereits einen ersten Blick auf unsere späteren Wanderbegleiter werfen konnten.
Bevor die eigentliche Alpakawanderung durch die Eifel startete, bekamen wir von der Betreiberin eine Einweisung. Sie war sehr freundlich und erklärte uns, worauf wir beim Umgang mit den Tieren achten sollten. Gleichzeitig erfuhren wir einige interessante Fakten über Alpakas und Lamas.
Anschließend durften wir uns grundsätzlich selbst aussuchen, mit welchem Tier wir wandern möchten. Gleichzeitig achtete die Besitzerin darauf, dass Mensch und Tier auch wirklich zueinander passen. Schließlich haben die Alpakas und Lamas unterschiedliche Charaktere und Temperamente. Ich fand das sehr sinnvoll, da man so zwar einen eigenen Favoriten wählen konnte, die Erfahrung der Betreiberin bei der endgültigen Auswahl aber ebenfalls berücksichtigt wurde.
Denn auf dem Kopphof wandert man nicht ausschließlich mit Alpakas: Auch Lamas können eure Wanderbegleiter sein. Nachdem alle ihr passendes Tier gefunden hatten, wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und die Wanderung konnte beginnen.
Füttern konnten wir die Alpakas und Lamas während unseres Besuchs nicht. Das fand ich allerdings überhaupt nicht schlimm – schließlich steht hier nicht das Füttern, sondern das gemeinsame Wandern und Kennenlernen der Tiere im Mittelpunkt.
💡 Mein Tipp: Lass dich bei der Wahl deines Tieres ruhig von der Besitzerin beraten. Natürlich ist es schön, sich sein Alpaka oder Lama selbst auszusuchen, aber am Ende kann ein Tier, dessen Charakter gut zu dir passt, die Wanderung noch einmal viel schöner machen.
Unser Alpaka: Casey
Mein Begleiter während der Wanderung hieß Casey – ein männliches Alpaka mit weißem Fell. Auf den ersten Blick wirkte er ziemlich gemütlich, beim Wandern stellte sich allerdings schnell heraus, dass er durchaus zügig unterwegs sein konnte. Dadurch ließ er sich insgesamt sehr angenehm führen und wir kamen entspannt voran.
Eine Sache war Casey allerdings besonders wichtig: Fressen. 😄 Am liebsten hätte er unterwegs ständig am Wegesrand angehalten und sich an Gras und Pflanzen bedient. Außerhalb der vorgesehenen Pausen sollten die Tiere allerdings nicht fressen, weshalb ich ihn immer wieder davon überzeugen musste, doch lieber weiterzulaufen.
Ansonsten war Casey unglaublich entspannt. Er ließ sich sogar streicheln, wobei auf dem Kopphof darauf geachtet wird, dass die Grenzen der Tiere respektiert werden. Streicheln war nur dann in Ordnung, wenn das Alpaka selbst die Nähe zuließ – ein Punkt, der mir beim Umgang mit den Tieren besonders gut gefallen hat.
Während der Wanderung merkt man dadurch schnell, dass jedes Alpaka seinen eigenen Charakter hat. Casey war für mich eine ziemlich gute Mischung aus entspannt, lauffreudig und ein kleines bisschen verfressen – und genau das hat die Wanderung so persönlich gemacht.
Unsere Alpakawanderung durch die Eifel
Nachdem jeder seinen tierischen Wanderpartner gefunden hatte und wir unsere Einweisung bekommen hatten, ging es schließlich los. Gemeinsam mit den Alpakas und Lamas verließen wir den Kopphof und machten uns auf den Weg durch die Landschaft der Eifel.
Insgesamt waren wir ungefähr zwei Stunden unterwegs – inklusive mehrerer Pausen. Die Strecke führte uns sowohl durch Waldabschnitte als auch über Felder und zwischendurch gab es kleinere Steigungen. Insgesamt empfand ich die Wanderung aber als gut machbar und eher gemütlich als anstrengend.
Das Tempo bestimmen dabei vor allem die Alpakas und Lamas selbst. Die Tiere haben ihren eigenen Rhythmus und genau daran passt sich die Gruppe an. Es geht also nicht darum, möglichst schnell eine bestimmte Strecke zurückzulegen. Casey konnte beispielsweise überraschend zügig unterwegs sein, während an anderen Stellen wieder ganz entspannt gelaufen wurde.
Zwischendurch wurden immer wieder Pausen für die Tiere eingelegt. Dazu gehörten auch kleine Pinkelpausen.
Während der Tour blieb außerdem genügend Zeit, die Umgebung zu genießen und die Tiere noch besser kennenzulernen. Statt einer klassischen Wanderung, bei der das Ziel oder die zurückgelegten Kilometer im Vordergrund stehen, geht es hier viel mehr um das gemeinsame Erlebnis mit dem Alpaka und die Zeit in der Natur.
💡 Mein Tipp: Lass dich einfach auf das Tempo deines Alpakas ein. Die Tiere bestimmen ein Stück weit, wie die Wanderung abläuft.
Wie anstrengend ist eine Alpakawanderung?
Unsere Alpakawanderung auf dem Kopphof würde ich insgesamt als sehr leicht und überhaupt nicht anstrengend einschätzen. Für mich hatte die Wanderung vielmehr etwas Gemütliches und Entspannendes, da man gemeinsam mit den Tieren durch die Natur läuft und keinen Zeitdruck hat.
Die Alpakas und Lamas haben dabei ihr eigenes Tempo und geben dieses während der Wanderung auch ein Stück weit vor. Zwischendurch werden Pausen eingelegt und auch kleinere Steigungen auf der Strecke waren für uns problemlos zu bewältigen.
Trotzdem solltest du die Wanderung nicht unterschätzen, was die richtige Kleidung und vor allem das Schuhwerk betrifft. Da die Strecke durch Wald und über Felder führt, kann der Untergrund je nach Wetter uneben, matschig oder rutschig sein.
🥾 Festes Schuhwerk ist deshalb meiner Meinung nach ein Muss. Am besten eignen sich bequeme Wander- oder zumindest feste, geschlossene Schuhe. Deine Kleidung würde ich ebenfalls an das aktuelle Wetter anpassen.
Kann man Alpakas streicheln?
Ja, wir konnten die Alpakas während unserer Wanderung auch streicheln – allerdings nur, wenn das jeweilige Tier die Nähe selbst zugelassen hat. Genau darauf wurde bei der Einweisung auf dem Kopphof Wert gelegt.
Eine Alpakawanderung ist schließlich kein Streichelzoo. Die Tiere haben ihren eigenen Charakter und entscheiden selbst, wie viel Nähe sie möchten. Manche sind neugieriger und lassen Berührungen problemlos zu, während andere lieber etwas Abstand halten.
Mein Alpaka Casey war beispielsweise sehr entspannt und ließ sich von mir streicheln. Trotzdem sollte man nicht einfach auf ein Alpaka zugehen und es ungefragt anfassen, sondern auf seine Reaktion und Körpersprache achten.
Ich fand diesen Umgang mit den Tieren sehr angenehm, denn so steht nicht nur das Erlebnis für die Besucher im Mittelpunkt, sondern auch die Grenzen der Alpakas werden respektiert.
Für wen eignet sich eine Alpakawanderung?
Eine Alpakawanderung in der Eifel eignet sich meiner Meinung nach für fast jeden, der Tiere und Natur mag und nach einem etwas außergewöhnlicheren Ausflug sucht. Da unsere Wanderung sehr gemütlich und wenig anstrengend war, steht dabei vor allem das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund.
👫 Für Paare: Eine Alpakawanderung ist eine schöne und etwas andere Date-Idee. Statt Restaurant oder Kino verbringt man gemeinsam Zeit draußen in der Natur – mit einem ziemlich besonderen Begleiter an der Leine.
👨👩👧👦 Für Familien: Auch als gemeinsamer Familienausflug kann ich mir die Wanderung sehr gut vorstellen. Gerade für Kinder ist es spannend, die Tiere aus nächster Nähe kennenzulernen und während der Einweisung mehr über Alpakas und Lamas zu erfahren.
🎁 Als Geschenk: Wenn du lieber Erlebnisse statt Gegenstände verschenkst, ist eine Alpakawanderung ebenfalls eine schöne Idee. Der Kopphof bietet dafür auch Gutscheine für seine Wanderungen an.
👯 Für Freunde: Auch mit Freunden ist die Wanderung ein schöner Tagesausflug. Besonders wenn ihr ohnehin einen Ausflug in die Eifel plant, lässt sich das Erlebnis gut in einen gemeinsamen Tag integrieren.
🦙 Für Tierfans: Und natürlich ist eine Alpakawanderung besonders für Tierliebhaber ein tolles Erlebnis. Du solltest allerdings nicht mit der Erwartung eines Streichelzoos kommen: Die Tiere entscheiden selbst, wie viel Nähe und Berührung sie zulassen möchten.
Was solltest du zur Alpakawanderung mitbringen?
Für eine Alpakawanderung auf dem Kopphof brauchst du keine besondere Ausrüstung. Da ihr allerdings durch Wald und über Felder lauft und das Erlebnis draußen stattfindet, solltest du dich entsprechend auf das Wetter und den Untergrund vorbereiten.
Meine kleine Packliste:
- Feste und bequeme Schuhe: Für mich der wichtigste Punkt, da der Untergrund teilweise uneben sein kann.
- Wetterangepasste Kleidung: Schau am besten kurz vor der Wanderung noch einmal auf die Wettervorhersage.
- Regenjacke: Besonders praktisch bei wechselhaftem Eifelwetter.
- Wasser: Gerade an wärmeren Tagen solltest du etwas zu trinken dabeihaben.
- Kleiner Snack oder Proviant: Etwas zu essen für unterwegs oder danach kann nicht schaden – besonders, wenn du noch weitere Ausflugsziele in der Eifel besuchen möchtest.
- Smartphone oder Kamera: Es ergeben sich unterwegs definitiv einige schöne Fotomotive mit den Alpakas und der Eifellandschaft.
- Sonnenschutz: Bei sonnigem Wetter sind Sonnencreme und gegebenenfalls eine Kopfbedeckung sinnvoll.
Tierwohl: Wie war unser Eindruck?
Bei Aktivitäten mit Tieren ist mir wichtig, darauf zu achten, wie mit ihnen umgegangen wird und ob ihre Bedürfnisse während des Erlebnisses berücksichtigt werden. Deshalb habe ich auch bei unserer Alpakawanderung auf dem Kopphof bewusst darauf geachtet. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um eine fachliche Bewertung der Tierhaltung, sondern ausschließlich um meinen persönlichen Eindruck während unseres Besuchs.
Dieser war insgesamt positiv. Als wir auf dem Hof ankamen, befanden sich die Alpakas und Lamas draußen im Außengehege. Vor der Wanderung erklärte uns die Betreiberin nicht nur den richtigen Umgang mit den Tieren, sondern machte auch deutlich, dass ihre Grenzen respektiert werden sollen. Besonders beim Streicheln galt: Nur wenn das Tier die Nähe zulässt, darf es auch angefasst werden.
Auch während der Wanderung hatte ich nicht das Gefühl, dass es darum ging, eine bestimmte Strecke möglichst schnell zurückzulegen. Die Alpakas und Lamas gaben ihr Tempo selbst mit vor und zwischendurch wurden Pausen eingelegt. Selbst wenn die Tiere eine kleine Pinkelpause brauchten, wurde entsprechend gewartet.
Auch beim Fressen gab es klare Regeln. Die Tiere durften nicht einfach permanent am Wegesrand fressen, sondern dafür waren bestimmte Pausen vorgesehen. Füttern durften wir die Tiere selbst nicht.
Positiv fand ich außerdem die Auswahl der Wanderpartner. Wir konnten zwar Wünsche äußern und uns grundsätzlich ein Tier aussuchen, die Betreiberin achtete aber gleichzeitig darauf, welches Alpaka oder Lama charakterlich zu welcher Person passt.
Für mich war besonders angenehm, dass die Tiere während unseres Besuchs nicht wie eine reine Touristenattraktion behandelt wurden. Es gab Regeln für den Umgang mit ihnen und wir mussten uns ein Stück weit an die Tiere anpassen – und nicht umgekehrt.
Lohnt sich die Alpakawanderung auf dem Kopphof?
Für mich lautet die Antwort insgesamt: Ja, die Alpakawanderung auf dem Kopphof hat sich gelohnt. Besonders gefallen hat mir die Kombination aus dem Kontakt zu den Tieren, der entspannten Wanderung und der schönen Landschaft der Eifel. Mit Casey als Wanderbegleiter wurde das Erlebnis außerdem deutlich persönlicher als eine gewöhnliche Wanderung.
Positiv fand ich auch, dass wir vorab einiges über die Alpakas und Lamas erfahren haben und beim Umgang mit ihnen auf ihre individuellen Bedürfnisse geachtet wurde. Dass man sich sein Tier grundsätzlich selbst aussuchen konnte und die Betreiberin gleichzeitig darauf achtete, welches Tier zu welcher Person passt, fand ich ebenfalls gut.
Worauf man sich allerdings einstellen sollte: Eine Alpakawanderung ist keine klassische Wanderung. Die Tiere bestimmen das Tempo mit und unterwegs werden immer wieder Pausen eingelegt. Wer möglichst viele Kilometer zurücklegen oder zwei Stunden durchgehend wandern möchte, könnte davon etwas überrascht sein. Uns war vorher beispielsweise nicht bewusst, wie häufig zwischendurch angehalten wird.
Genau das gehört für mich aber auch zum Erlebnis dazu. Man sollte die Wanderung weniger als sportliche Aktivität und vielmehr als entspannte Zeit mit den Tieren in der Natur betrachten.
Beim Preis-Leistungs-Verhältnis kommt es deshalb meiner Meinung nach darauf an, was du erwartest: Du bezahlst nicht dafür, möglichst weit zu wandern, sondern für das gesamte Erlebnis – die Einweisung, den Kontakt zu deinem Alpaka oder Lama und die gemeinsame Zeit unterwegs.
Würde ich es noch einmal machen? Ja – vor allem, weil jedes Alpaka seinen eigenen Charakter hat und eine weitere Wanderung mit einem anderen Tier wahrscheinlich schon wieder ganz anders wäre.
